Donnerstag, 15. August 2013

Frage des Tages am 15.August 2013


Was hat die Leber mit dem Blutzuckerspiegel zu tun?

Die Lösung lautet: Die Leber reguliert den Blutzuckerspiegel

Glukose ist die Form, in der Zucker in unserem Blut vorkommt. Glukose muss immer in der gleichen Menge im Blut enthalten sein, da sie die Energie liefert, die die Zellen für ihre Aufgabe brauchen. Nach der Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel durch den neu aufgenommenen Zucker an. Dann wandelt die Leber die Glukose in Glykogen um, das sie speichern kann. Sinkt der Blutzuckerspiegel, wandelt sie das Glykogen wieder in Glukose um und gibt es ans Blut ab. Allerdings kann die Leber immer nur eine bestimmte Menge an Glykogen speichern. Ist die Leber bereits voll und es ist immer noch zu viel Glukose im Blut, kann die Leber die Glukose auch in Fette umwandeln und sie als Fettgewebe ablagern. Auf diese Art und Weise werden sämtliche überzähligen Kohlenhy­drate, die der Körper nicht gleich verwerten kann, verarbeitet. Allmählich können so Fettpolster und Übergewicht entstehen. Besteht jedoch Bedarf an Glukose und die Leber hat kein Glykogen mehr, kann die Leber aus Aminosäuren, die in Eiweißen enthalten sind, Glukose herstellen.

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