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Montag, 11. Februar 2013

Wort des Tages am 11.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... Chanukka?

Chanukka ist ein achttägiges Lichterfest der jüdischen Religion zur Erinnerung an die Tempelweihe im Dezember. Chanukka kommt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich "Einweihung, Weihe".

Freitag, 8. Februar 2013

Wort des Tages am 8.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... Mykologie?

Mykologie ist die Lehre von den Pilzen; Synonym: Myzetologie.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Wort des Tages am 7.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... humid?

Humid bedeutet feucht, nass, niederschlagsreich; humides Klima. Aus dem Lateinischen von humidus "feucht, nass".

Mittwoch, 6. Februar 2013

Wort des Tages am 6.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... Marsala?

Marsala ist ein sizilianischer Süßwein, der unter Zusatz von eingedampftem und mit Alkohol versetztem Most hergestellt wird. Benannt nach der Hafenstadt Marsala an der sizilianischen Westküste.

Montag, 4. Februar 2013

Wort des Tages am 4.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... marmorieren?

Das bedeutet, etwas mit einem Muster aus feinen Adern zu versehen wie beim Marmor.

Sonntag, 3. Februar 2013

Wort des Tages am 3.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... in extenso?

IN EXTENSO

In extenso bedeutet ausführlich, vollständig. Aus dem Lateinischen: "in ausgedehnter (Weise)".

Samstag, 2. Februar 2013

Wort des Tages am 2.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... Patchworkfamilie?

PATCHWORKFAMILIE

Gemeint ist eine Familie, in der Eltern mit gemeinsamen Kindern und/oder Kindern aus unterschiedlichen früheren Beziehungen zusammenleben; Kinder in einer Patchworkfamilie großziehen.

Freitag, 1. Februar 2013

Wort des Tages am 1.Februar 2013



Was bedeutet eigentlich... Lizenz?

LIZENZ

Eine Lizenz ist 1. eine Befugnis, Genehmigung zur Ausübung eines Gewerbes, 2. eine Erlaubnis zur Benutzung eines Patentes und 3. eine Ermächtigung für eine Buchausgabe; jemandem eine Lizenz erteilen. Aus dem Lateinischen von licentia "Freiheit, Erlaubnis".

Donnerstag, 31. Januar 2013

Wort des Tages am 31.Januar 2013




Was bedeutet eigentlich... in spe?

IN SPE

bedeutet in Zukunft, (zu)künftig; z.B. mein Schwiegersohn in spe. In spe ist lateinisch und bedeutet übersetzt "in der Hoffnung".

Mittwoch, 30. Januar 2013

Wort des Tages am 30.Januar 2013



Was bedeutet eigentlich... Renegat?

RENEGAT
bezeichnet einen Abtrünnigen eines Glaubens oder einer politischen Ansicht. Aus dem Lateinischen: Re + lat. negare "verneinen, verleugnen".


Dienstag, 29. Januar 2013

Wort des Tages am 29.Januar 2013



PIROGGE

ist eine mit Fleisch, Fisch, Reis oder Kohl gefüllte Pastete aus Hefe- oder Blätterteig. Aus dem Russischen: pirog "Kuchen".

Montag, 28. Januar 2013

Wort des Tages am 28.Januar 2013



MULTILATERAL

bedeutet viel-, mehrseitig, mehrere Personen oder Staaten betreffend; multilaterale Atomstreitmacht (Abkürzung: MLF).

Sonntag, 27. Januar 2013

Wort des Tages am 27.Januar 2013



PROBIOTISCH

Probiotika betreffend, zu ihnen gehörend. Probiotika sind widerstandsfähige Bakterienstämme, die den Verdauungsprozess überstehen, den Darm bevölkern und vor Durchfallerkrankungen schützen; z.B. probiotischer Joghurt.

Samstag, 26. Januar 2013

Wort des Tages am 26.Januar 2013



DRUIDE

Die etymologische Herkunft des Wortes Druide ist nicht eindeutig. Vermutlich kommt der Begriff aus dem Keltischen und bedeuted "der intensiv Sehende, stark Erkennende". Bezeugt ist Druide heute noch in irisch drúi , was "Zauberer oder Magier" meint. Andere Quellen gehen davon aus, dass Druide auf altgriechisch drys "Eiche" zurückgeht.
Druiden bildeten die keltische Priesterkaste in Gallien und auf den Britischen Inseln, vergleichbar den Brahmanen in Indien. Caesar berichtet in "De bello Gallico" (VI 13), dass sie mit dem Ritterstand die Macht teilten. Ihre Funktionen bezogen sich auf Religionsausübung (Staats-, Privatopfer, Erklärung von Vorbedeutungen), Theologie als Geheimlehre (Unsterblichkeit der Seele/Seelenwanderung, Sterndeutung, Götter), Bewahrung der sozialen Ordnung, Rechtsprechung.
In römischer Zeit wurde der mit Menschenopfern verbundene Kult der Druiden verboten. In Irland gingen die Druiden im Zuge der Christianisierung im 4. Jahrhundert im Mönchtum auf. Die ältere irische Heldensage bewahrte ein von hohem Ansehen geprägtes Bild des Druiden.
Auch in die Literatur sind die Druiden eingegangen. Am bekanntesten ist wohl Miraculix, eine Figur aus den Asterix-Comics von René Goscinny und Albert Uderzo. Aber auch in moderner Fantasy-Literatur tauchen Druiden immer wieder auf.

Freitag, 25. Januar 2013

Wort des Tages am 25.Januar 2013



FARCE

Farce kommt aus dem Französischen und bedeuted  "Einlage" bzw. "Fleischfüllung". Das Wort Farce leitet sich von lateinisch farcire "hineinstopfen" ab. Heute hat der Begriff unterschiedliche Bedeutungen.
In der Kochkunst meint Farce eine aus rohem oder gegartem fein gemahlenen Fleisch oder Fisch bestehende Masse zum Füllen von Geflügel oder Pasteten. Die Farce wird mit Sahne, Butter, Eiern oder anderen Zutaten angerührt, bevor sie als Einlage an ihren Bestimmungsort landet.
In der Literatur versteht man unter Farce ein derb-komisches Bühnenstück meist in Versen. Der Begriff ist in Frankreich seit Ende des 14. Jahrhunderts belegt für volkstümliche Einlagen (Zwischenspiel, Intermezzo) in geistlichen Mysterien- und Mirakelspielen. Im 15. Jahrhundert wurde die Farce als selbstständiges kurzes Stück neben Sottie und Moralitäten zur wichtigsten Gattung des weltlichen Theaters. Stoffe und Figuren der Farce sind denen der Fabliaux verwandt.

Abwertend wird Farce außerdem gebraucht als Bezeichnung für eine lächerliche Karikatur auf ein bestimmtes Ereignis, einen billiger Scherz bzw. für eine Verhöhnung.
Übriges: Im Österreichischen steht das Wort Faschiertes für Hackfleisch. Das Verb faschieren, das sich von Farce ableitet, meint somit nichts anderes als durch den Fleischwolf drehen.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Wort des Tages am 24.Januar 2013




ALRAUNE

Der Begriff Alraune ist zurückzuführen auf  althochdeutsch "alrun(a)", was sich wiederum zusammensetzt aus alb ("Angsttraum") und runen "(heimlich flüstern").
Unter Alraune versteht man einen menschenähnlichen oder entsprechend zurechtgeschnitzten Wurzelstock der Mandragora. Schon seit der Antike werden Alraunen als Heil- und Zaubermittel verwendet. Durch Gelehrte und Händler aus dem Orient kam der Glaube an die Zauberkraft der als Talisman verwendeten Wurzel nach Europa.
Bei Einnahme wirkt die atropinhaltige Pflanze berauschend. Die genaue Verwendung im Mittelalter ist jedoch unbekannt. In Deutschland wurde der Name "Mandragora" durch den einheimischen Namen Alraune ersetzt. Nach der Sage wächst die Alraune unter dem Galgen aus dem Harn oder Sperma eines Gehängten (daher auch Galgenmännlein genannt). Seinem Besitzer soll der Alraun Reichtum und Glück bringen. Der Glaube an die Wunderwirkung der Alraune war besonders im 16. und 17. Jahrhundert weit verbreitet.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Wort des Tages am 23.Januar 2013



ORTHODOX

Im alltäglichen Sprachgebrauch taucht der Begriff "unorthodox" häufig auf. Von "unorthodoxen Methoden" ist oftmals die Rede oder von einer "unorthodoxen Spielweise".  Ausdrücken will man damit, dass jemand oder etwas eigenwillig, unkonventionell oder ungewöhnlich ist. Der Begriff "orthodox" fällt dagegen weitaus häufiger im kirchlichen Kontext. Was bedeuted orthodox nun eigentlich?
Das Wort "orthodox" kommt aus dem Griechischen und meint "von richtiger Meinung". Davon ausgehend leiten sich verschiedene Bedeutungen ab. Allgemein versteht man unter "unorthodox" rechtsgläubig, strengläubig  bzw. in Übereinstimmung mit der herrschenden (kirchlichen) Lehrmeinung.
Kirchenrechtlich ist dagegen zur orthodoxen Kirche gehörend gemeint. Im Sprachgebrauch wird der Begriff außerdem auch abwertend verwendet. Dann bedeutet orthodox unnachgiebig oder starr.

Dienstag, 22. Januar 2013

Wort des Tages am 22.Januar 2013




KOSCHER

Das jiddische Wort koscher, von hebräisch kạšer, bedeutet übersetzt "tauglich".
Im Judentum wird mit koscher den rituellen Vorschriften genügend gemeint. Im Zusammenhang mit Speisen bedeutet koscher "zum Genuss erlaubt". Die biblische Grundlage für die Kennzeichnung einer Speise als koscher ist in der Unterscheidung zwischen "reinen" und "unreinen Tieren" (3. Mose 11; 5. Mose 14) gegeben.
Die Art der Zubereitung koscherer Speisen gründet im Verbot des Blutgenusses (5. Mose 12, 16), auf dessen Grundlage eine ganz bestimmte Schlachtmethode vorgeschrieben ist (Schächten), sowie in dem Verbot, "das Zicklein in der Milch seiner Mutter zu kochen" (2. Mose 23, 19 u. a.). In orthodox jüdischen Haushalten sind deshalb Küchengeräte, Kühlschränke, Geschirr und Besteck für "Milchiges" und für "Fleischiges" getrennt.

Montag, 21. Januar 2013

Wort des Tages am 21.Januar 2013




HOAX

Der englische Begriff "Hoax" bedeutet übersetzt "übler Scherz", "Täuschung" und "Streich".
In der EDV ist damit eine E-Mail gemeint, die vor einem nicht existenten Computervirus warnt und dabei zur schnellen Weiterleitung an alle Freunde und Bekannten auffordert (Kettenbriefprinzip).
Eine solche Meldung sollte auf keinen Fall weitergeleitet werden, denn dies würde zu einer lawinenartigen Vermehrung des Hoax und damit zur Überlastung und Blockade des E-Mail-Systems führen. Dadurch kann ein aus wenigen Zeilen Klartext bestehender Hoax eine ähnlich zerstörerische Wirkung erzielen wie ein aufwendig programmierter Virus oder Wurm.

Sonntag, 20. Januar 2013

Wort des Tages am 20.Januar 2013




WELTSCHMERZ

Mit dem Begriff "Weltschmerz" gehen die Deutschen in die Vollen, ganz nach der Devise - wenn schon Schmerz, dann richtig und haben ein Wort kreiert, dass international erfolgreich ist. Tatsächlich gibt es in vielen anderen Sprachen keine wirkliche Entsprechung für "Weltschmerz" , so dass der Begriff unter anderem im Englischen, Spanischen, Norwegischen und Polnischen als Germanismus Einzug gehalten hat.
Geprägt hat den Begriff der deutsche Literat Jean Paul. Weltschmerz meint eine eigentümliche Form pessimistischen Lebensgefühls, die aus dem Bewusstsein der Unangemessenheit der äußeren Wirklichkeit zu Ansprüchen und Bedürfnissen des inneren Lebens erwächst. Weltschmerz tritt daher besonders da auf, wo das Ich in ein Spannungsverhältnis zur Welt gerät.

In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts fand der Weltschmerz nicht nur als Geisteshaltung literarischen Ausdruck in der Romantik (F. Grillparzer, H. Heine, C. D. Grabbe, G. Büchner, N. Lenau, W. Raabe und T. Storm; in Italien G. Leopardi, in Frankreich F. R. de Chateaubriand und A. de Musset, in England Lord Byron, in Dänemark J. P. Jacobsen und in Russland M. J. Lermontow), sondern wurde allgemein zur "Zeitkrankheit".