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Donnerstag, 5. September 2013

+++Jack Nicholson geht in Film-Rente+++


Klammheimlich soll er sich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen haben – Hollywoodstar Jack Nicholson (76, „Einer flog über das Kuckucksnest“). Grund: Der Oscar-Gewinner soll an Gedächtnisverlust leiden.

„Ganz offen gesagt – mit 76 Jahren hat Jack Gedächtnisprobleme. Er kann sich keine Texte mehr merken“, erklärte ein Hollywood-Insider gegenüber „Radar Online“.

Der Vater von fünf Kindern ist einer der größten und beliebtesten Hollywoodstars. Seine Mimik und seine Rollen (u.a der Joker in „Batman“, 1989, oder der Psychopath in „Shining“, 1980) sind legendär. Jack Nicholson wurde für 12 Oscars nominiert, gewann drei. Der letzte Film, den er drehte, hieß „Woher weißt du, dass es Liebe ist“ (How Do You Know)“, die Komödie kam 2010 in die US-Kinos.

Nach mehr als fünf Jahrzehnten im Filmbusiness will Nicholson nun angeblich keinen Film mehr drehen, habe jegliche Rollenangebote ausgeschlagen. „Jack ist – ohne es an die große Glocke zu hängen – in Rente gegangen“, heißt es.
Weder von Jack Nicholson noch von seinem Pressesprecher gibt es zur angeblichen Schauspielrente bislang ein Statement.
Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, bleibt also abzuwarten. Wir würden ihn auf jeden Fall vermissen.

Dienstag, 11. Juni 2013

+++TENNIS KÖNNEN IST DAS EINE, oder wie Sandplatz Gott Nadal Leute tot zwitschert+++




Hat Tennis-Star Rafael Nadal (27) nach seinem achten French-Open-Titel zu tief ins Glas geguckt?

Nach seinem Triumph twitterte der Spanier: „Heute haben wir einen der wichtigsten und bedeutendsten Menschen unserer Welt verloren. Ruhe in Frieden #NelsonMandela.“

Das Problem: Der ehemalige Staatspräsident Südafrikas ist gar nicht gestorben.

Der 94-Jährige liegt allerdings seit Samstag in Pretoria mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung im Krankenhaus. Eine ganze Nation bangt um den Anti-Apartheid-Kämpfer.
Peinlicher Twitter-Fauxpas von Nadal!

Als der Tennis-Crack seinen Fehler bemerkte, ruderte er knapp zwei Stunden später via Twitter zurück. Nadal: „Ich hatte falsche Informationen. #NelsonMandela hat uns nicht verlassen. Ich hoffe, dass er noch lange unter uns bleiben wird.“

TENNIS ist eben nicht alles im Leben!

Sonntag, 9. Juni 2013

+++SCHWEINSTEIGER IM TITELGESPRÄCH, oder warum der Chef noch nicht satt ist+++


BILD am SONNTAG: Was denken Sie, wenn Sie Ihre 13 Trophäen neben sich stehen sehen?

Bastian Schweinsteiger (28): Das sieht schon sehr, sehr schön aus. So gesammelt auf einem Haufen habe ich sie auch noch nie gesehen. Und ich muss sagen: Das macht Hunger auf mehr! Mein Titel-Hunger ist durch das Triple eher größer als kleiner geworden.

BamS: Es ist ja auch noch genügend Platz im Bayern-Museum.

Schweinsteiger: Ich bin ja auch erst 28. Und eigentlich ist es das perfekte Fußballalter. Ich spüre schon jetzt eine große Freude auf die kommende Saison. Und ich gehe davon aus, dass noch ein paar Trophäen hinzukommen.

BamS: Sie halten den Champions-League-Pokal im Arm, während Sie nach einer OP am Montag am rechten Fuß einen Spezialschuh tragen. Eine knöcherne Absprengung am Fersenbein machte Ihnen Probleme. Wie lange schon?

Schweinsteiger: Seit Februar. Passiert ist es im Rückrundenspiel in Mainz (3:0 am 2. Februar; d. Red). Anschließend musste ich das Länderspiel gegen Frankreich absagen. Und auch danach war dieser Mittwoch-Samstag-Rhythmus nicht immer einfach. Ich konnte mit dem Spann nicht mehr voll durchziehen. Die OP musste jetzt dringend gemacht werden.

BamS: Wie haben Sie so lange durchgehalten?

Schweinsteiger: Mit Spritzen und Tabletten. Ich wusste seit März, dass ich operiert werden muss. Aber es während der Saison zu machen, kam für mich nicht infrage.

BamS: Das Triple ist eine historische Leistung, die nicht mal der Generation Beckenbauer-Müller-Maier gelang. Beginnt nun eine neue Bayern-Titel-Ära?

Schweinsteiger: Das weiß ich nicht. Die genannten Spieler haben damals eine sehr große Ära geprägt, auch wenn sie nie das Triple geholt haben. Zu ihrer Zeit waren sie die Besten von Europa.

BamS: Jetzt sind Sie es!

Schweinsteiger: Das sehe ich anders. In meinen Augen ist Barcelona immer noch die Nummer eins in Europa.

BamS: Warum?

Schweinsteiger: Weil sie die letzten sechs Jahre auch auf internationalem Level unglaublich konstant waren. Man kann sich nach dem Gewinn eines großen Titels nicht sofort hinstellen und sagen: Wir sind jetzt die neue Nummer eins in Europa.

BamS: Barcelona bleibt also Bayerns Vorbild?

Schweinsteiger: In Sachen Konstanz, ja. Aber ansonsten haben wir hier in München eine eigene Art und Weise, wie wir den FC Bayern präsentieren. Genauso wie der FC Barcelona eine eigene Art hat, sich zu präsentieren. Wir sollten auch weiterhin unseren Mia-san-mia-Weg gehen. Und Barcelona wird seinen Weg mit dem Motto „més que un club“ (Katalanisch für: mehr als ein Verein) gehen. Es wird in Zukunft große Duelle zwischen diesen beiden Klubs geben.

BamS: Im Champions-League-Halbfinale demontierten Sie Barcelona. Sie gewannen das Hinspiel 4:0, das Rückspiel 3:0. War das perfekter Fußball?

Das war nah dran. Ich meine: Im Hinspiel in München gegen Barcelona ist uns Perfektion in Sachen Taktik gelungen. Wir haben von der vorigen zu dieser Saison eine richtig gute Entwicklung gemacht.

BamS: Welchen Anteil hat Jupp Heynckes daran?

Schweinsteiger: Er war der entscheidende Mann! Jupp Heynckes hat es geschafft, uns als eine echte Mannschaft aufzustellen. Jetzt machen wirklich alle nach vorne UND nach hinten mit. Dass vor allem die Offensivspieler sehr viel defensiv gearbeitet haben, war der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe versucht, sie dabei immer zu motivieren.

BamS: In welcher Form?

Schweinsteiger: Ich habe zum Beispiel oft zu Franck oder Arjen gesagt: Wenn ihr hinten den Ball gewinnt, kriegt ihr von den Zuschauern Beifall. Schaut euch dagegen Philipp an. Der kriegt keinen Applaus für einen gewonnen Zweikampf hinten. Weil es jeder von ihm erwartet.

BamS: Sie führen das Team als Chef im Mittelfeld. Mussten für Ihren Führungsstil aber oft Kritik einstecken.

Schweinsteiger: Aber nie von unserem Trainer oder meinen Mitspielern. Ich bin schon der Meinung, dass man eine klare Hierarchie in der Mannschaft haben muss. Aber vielleicht interpretieren Philipp und ich diese auf eine moderne Weise, die für einige Leute ungewohnt erscheint.

BamS: Trotzdem: Sie haben öffentlich Prügel bezogen!

Schweinsteiger: Klar musste ich einstecken. Aber ich spüre jetzt keine Genugtuung, wenn Sie das meinen. Mir ist diese Kritik gar nicht so ans Herz gegangen. Ich habe immer versucht, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Wie kann ich es schaffen, die Mannschaft noch besser zu machen? Wie schaffen wir es, die ganz großen Titel zu holen?

BamS: Hat geklappt.

Schweinsteiger: Es war an der Zeit, dass wir die Champions League gewinnen. Wir hatten es mit unserer Geschichte und unserer Leistung einfach verdient. Nur ein einziges Mal habe ich in dieser Saison gezittert.

BamS: Wann?

Schweinsteiger: In den letzten fünf Minuten im Achtelfinal-Rückspiel gegen Arsenal London. Ab dem 0:2. Da hatte ich Angst, dass wir vielleicht doch noch ausscheiden, unseren Traum wieder nicht verwirklichen. Dieses Gefühl hatte ich ansonsten nie.

BamS: Auch nicht in den ersten 30 Minuten im Finale gegen Dortmund?

Schweinsteiger: Nein, auch da nicht. Auch wenn Dortmund in der ersten halben Stunde sehr gut gespielt hat. Aber wir alle wussten auf dem Platz, dass Dortmund in den ersten Minuten sehr viel in Sachen Pressing investieren wird. Außerdem wusste ich, dass wir als Mannschaft extrem gefestigt sind.

BamS: Trotz des Traumas, vor einem Jahr das Champions-League-Finale dahoam gegen Chelsea im Elfmeterschießen verloren zu haben?

Schweinsteiger: Ich kann mich noch genau an die traurigen Gesichter aller Spieler in der Kabine erinnern. In all den Gesprächen danach war etwas Besonderes zu spüren. Da ist ein Spirit entstanden, von dem wir in dieser Saison profitiert haben – und von dem wir in Zukunft noch mehr profitieren werden.

BamS: Wie meinen Sie das?

Schweinsteiger: Man kennt sich jetzt noch besser. Es haben sich sportlich und menschlich Mechanismen gebildet. So wie bei Barcelona, die nahezu perfekt auf dem Platz harmonieren. Da greift ein Rad ins andere. Das wird man in Zukunft auch immer mehr beim FC Bayern sehen.

BamS: Sie schossen 2012 im Champions-League-Finale gegen Chelsea den letzten Elfer an den Pfosten. Gab es für Sie persönlich danach einen Moment, in dem Sie sich geschworen haben: Und ich hole mir das Ding doch!

Schweinsteiger: Der Moment, in dem ich meine Mitspieler in der Kabine gesehen habe. Und davor der Moment, in dem ich Uli Hoeneß oben im Stadion auf der Tribüne gesehen habe, wie traurig und niedergeschlagen er war. Diese Momente waren auch jetzt in Wembley vor dem Finale gegen Dortmund wieder in meinem Kopf.

BamS: War das auch der Grund, warum Sie Uli Hoeneß sowohl den Champions-League-Pott als eine Woche später auch den DFB-Pokal sofort reichten?

Schweinsteiger: Ja, ich wollte, dass er die Pokale bekommt. Das hatte absolut nichts mit seinen aktuellen Steuer-Problemen zu tun. Sondern damit, was er als Mensch, Manager und Präsident für Bayern München geleistet hat.

BamS: Bei der Siegerehrung in London durften Sie auf der Tribüne sogar Angela Merkel küssen.

Schweinsteiger: Ab jetzt wird das immer so gemacht (lacht). Sie war, glaube ich, froh, mich wiederzusehen. Und ich war auch froh, sie zu sehen. Ich würde es aber mehr als herzliche Umarmung bezeichnen.

BamS: Worüber haben Sie mit der Bundeskanzlerin gesprochen?

Schweinsteiger: Ich bin jemand, der – wenn jemand vertraulich mit mir spricht – das auch vertraulich behandelt. Das Wort Glückwunsch war aber schon dabei.

BamS: Von wem kam der überraschendste Glückwunsch?

Schweinsteiger: Usain Bolt hat nach der Meisterschaft eine SMS geschrieben. Frank Lampard (englischer Nationalspieler vom FC Chelsea; d. Red.) hat nach dem Champions-League-Sieg ebenfalls gesimst. Er hat gratuliert und gesagt, dass ich es verdient hätte. Das fand ich richtig, richtig stark! Ich habe ihm vor einem Jahr nach dem Finale auch gratuliert. Auch wenn es schwer war in dem Moment, aber er hatte es ja auch verdient.

BamS: Wie viel Sicherheit verleiht Ihnen der Gewinn des Champions-League-Pokals?

Schweinsteiger: Für das Selbstvertrauen ist er mit Sicherheit gut. Wir alle gehen mit breiter Brust in die neue Saison. Es kommt wieder ein Weltklasse-Trainer zu uns. Ich bin schon sehr gespannt. Aber es geht unter Pep Guardiola wieder von vorne los. Dann zählt das Alte wenig.

+++DER GROSSE DEPP IST 50, oder einfach Glückwunsch altes junges Genie+++


Was die Leute über Johnny Depp sagen: "Er ist so eine Art moderner Vagabund." Auch: "Dieser Mann lebt sie wirklich; die Bohème." Oder: "Er ist der bescheidenste Superstar, den wir haben." Und: "Er wird nicht älter, nur cooler."

Was Johnny Depp selber sagt: "Ich liebe Weine, ich halte sie für das Elixier der Götter!" Und: "Fotografiert werden fühlt sich an wie Vergewaltigung." Oder: "Unschuld und Reinheit, ja, diese Themen faszinieren mich. . ." Was das alles verrät: Irgendwie ist in den vergangenen Jahrzehnten aus einem Unplugged-Auftritt von Nirvana eine von Klavier und Oboe begleitete Balladennummer von André Heller geworden, ohne dass wir, die Zuschauer, es gemerkt haben. Aber husch, zurück in die Anfänge der Neunzigerjahre, als die Welt noch auf ein ganz bestimmtes Lied wartete, sein Lied.

Deutschland war beschäftigt mit der Wiedervereinigung, der erste Irakkrieg ging zu Ende. Männer, die nicht Helmut Kohl oder George W. Bush hießen, ließen sich Goatees, also Ziegenbärte, wachsen. Mädchen trugen Motorradstiefel, und überhaupt trugen alle viel schwarzes Leder und viel zu dicke Kreuzanhänger und Totenköpfe um irgendwelche Extremitäten geschlungen und hörten die neue Platte von Vanessa Paradis, die man doof und peinlich gefunden hatte, bis der damals sakrosankte Lenny Kravitz kam, Vanessa Paradis in schwarzes Leder steckte und ihr dann jene Platte komponierte . . .

Wie sich in diesen Tagen auch herausstellte, hatte der Regisseur John Waters dem amerikanischen Teeniestar Johnny Depp einen unbezahlbaren Dienst erwiesen: Er hatte ihn in seinem Film "Cry Baby" besetzt, einer Parodie auf Teeniestars, und ihm damit (Selbstironie und Erkenntnis! Entwicklung!) das Tor zum Erwachsenwerden in Hollywood aufgestoßen. Kurz darauf erschien er als großer Sonderling in einem Film von Tim Burton, für den heute wahrscheinlich kein durchschnittlicher Kinobesucher mehr Verständnis, Abstraktionswillen oder auch nur Geduld aufbringen würde, denn Depp spielte darin ein künstlich erschaffenes Wesen, das in einer Vorstadtsiedlung wohnte, aus nicht näher geklärten Umständen in einer schwarzen Ledermontur steckte, dieselbe Frisur wie der The-Cure-Sänger Robert Smith trug und mit Scheren statt Händen zurechtkommen musste. Tja, und was soll man heute sagen: Damals waren diese beiden Filme nicht nur weltweite Erfolge, sie lösten regelrecht Hysterien aus. Jetzt war er da; der Hit, der Johnny Depp hieß.

In Lasse Hallströms Drama "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" verkörperte er wenig später Gilbert, einen Jungen vom Land, der mit einer monströs dicken, alleinerziehenden Mutter und einem behinderten Bruder klarkommen muss. Und das war's dann, Ordnung kehrte ein, die Teenager dieser Welt sortierten sich. Die einen zum Team Brad Pitt, die anderen zum Team Johnny Depp. Wobei in Depps Mannschaft eben auch die Seltsamen, die Lahmen und die Jungs mitspielten, was sie natürlich letztlich schon rein zahlenmäßig zur überlegenen machen würde. Und mit ihrer Hilfe, heute und 20 Jahre später, konnte Depp dann alle anderen überflügeln: Brad Pitt eh. Tom Cruise auch, selbst Tom Hanks.

Von allen Hollywoodstars ist Depp der erfolgreichste, was heutzutage gleichbedeutend ist mit: der reichste (einen Oscar hat er trotz dreier Nominierungen noch nicht). Gleichzeitig ist er der, der am bedingungslosesten geliebt wird, was mittlerweile eigentlich das einzig Seltsame ist. Denn egal, wie grotesk seine Gage mit jedem neuen Sequel von "Fluch der Karibik" aufgestockt wird, egal, wie albern seine Filme werden - und seit zehn, fünfzehn Jahren sind sie entweder sehr albern oder es wird zu viel gesungen - Depp löst weder Neid noch Beißreflexe aus. Im Gegenteil.

Freundlich und durchaus exaltiert

Frauen finden ihn jetzt seit zwei Jahrzehnten durchgehend unfassbar. Männer finden ihn wunderschön und kommen sich auch nicht doof vor, das zu sagen. Depp ist außerdem der Traum eines jeden Interviewers, ohne Übertreibung. Es gibt keinen Journalisten, der ihn länger traf und dann hinterher nicht verklärt-begeistert über ihn, seine Freundlichkeit, Intelligenz, Exaltiertheit schrieb, kurioserweise. Denn es kommt fast nie etwas Provokatives, Vergnügliches oder auch etwas hier Zitierbares herum, wenn Johnny Depp und ein Journalist sich treffen. Depp spricht dann über Weine und Unschuld und die Tücken des Berühmtseins, über die Liebe zu seinen zwei Kindern, über den Wahnsinn Hollywoods . . .

Am liebsten aber redet er über Schriftsteller, die ihn beeindrucken, und von denen wiederum findet er Hunter S. Thompson am beeindruckendsten. Der sich 2005 nach sorgfältiger Planung das Leben nahm, und dessen seltsame Beerdigung Johnny Depp orchestrierte. Thompson ließ seine Asche in der Nähe von Aspen durch ein eigens konstruiertes Kanonenrohr in den Himmel schießen, und Depp, der das Ganze finanziert hatte, durfte den Auslöser betätigen. Aber nun, versprochen: Das war auch schon die interessanteste Anekdote aus der Liaison der beiden. Denn die Filme, die Depp nach dessen literarischen Vorlagen drehte - "Fear and Loathing in Las Vegas" und "The Rum Diary" - sie sind kurzlebig und erstaunlich öde.

Also beherrscht Johnny Depp neben seinem Job noch etwas anderes Tolles. Ob er mit seinem geradezu absurd symmetrischen Gesicht, mit seinem kohleschwarzen Blick und mit eingesogenen Backen für Fotos posiert, oder ob er zum tausendsten Mal über seinen Aufstieg aus kleinsten Verhältnissen zu Hollywoods Dionysos staunt - nie wirkt er dabei so profan wie all die Anderen, die von dieser Milliardenindustrie kantenlos geschliffen werden wie Bachkiesel.

Wenn er es aber doch täte - profan wirken - wäre das wohl auch egal, weil die Leute von ihm sowieso immer nur das hören wollen, was sie sowieso schon über ihn denken, und weil sie ansonsten eigentlich auch schon glücklich sind, wenn sie ihn nur sehen. Wie er als Captain Jack Sparrow durch die Meere hampelt nämlich. Wie gerne genau sie ihn dabei sehen wollen? So gerne, dass er für Teil 6 angeblich 300 Millionen bekam. Muss man nach 300 Millionen Dollar Gage etwas anderes erzählen als vor 300 Millionen Dollar Gage? Er nicht.

Nur einmal hat er etwas Dummes, vielleicht aber auch etwas enorm Schlaues gesagt, mal sehen. Es war 2009, er war gerade zum zweiten Mal im People Magazine zum "Sexiest Man alive" gewählt worden. "Darüber kann ich nur noch lachen", kommentierte er das Ergebnis, "was ist das für eine Idee - dass irgendjemand irgendwen zum sexiesten Mann der Welt wählt? Was soll das denn bitte bedeuten?"

Es gibt natürlich niemanden, der alle Männer der Welt kennt, begutachtet und dann den sexiesten rausgefischt hat. Deshalb gibt es auch keinen Gewinner dieser Wahl, nicht einmal die Wahl selber gibt es. Es gibt auch niemanden hier draußen, der Johnny Depp liebt, weil er Johnny Depp ist, wir kennen ihn ja nicht. Aber der erfolgreichste Hollywoodstar ist nicht nur der reichste, sondern auch der, der die meisten Menschen auf die endlosen Weiten seiner Projektionsfläche einlädt.

Wir sehen Johnny Depp auch deshalb so gerne an, weil uns sein Anblick an allerlei erinnert. Wie es damals war und sich anfühlte, Anfang der Neunziger, als man ihn zum ersten Mal sah. Und noch Goatee, Motorradstiefel und Totenkopfkette trug und sich supercool fand. Was die meisten dann alles irgendwann gelassen haben, Johnny Depp aber eben nie. Dafür hat er Vanessa Paradis und das ganze Französischwerdenwollen wieder in den französischen Orbit geschickt. Wie wir irgendwann auch. Und wenn es jetzt, zu Johnny Depps 50. Geburtstag an diesem Samstag, heißt: "Er wird nicht älter, sondern nur cooler", dann ist einmal mehr nicht Johnny Depp gemeint, sondern - wieder wir. Beziehungsweise das, was wir uns gegen jede Vernunft auch für uns selber wünschen.

Also dann mal: Happy Birthday allerseits.

+++FREMDSCHÄMEN DÉ LUXE, oder die "Ballermann"- Ausgabe eines einstigen Sommerhits im ZDF+++






Das ZDF setzt neue Maßstäbe: Mit der Mallorca-Ausgabe von "Wetten, dass..?" hat der Sender eine Lektion in Sachen Fremdscham geliefert. Das lag vor allem am Moderator Markus Lanz, der eher durch Zoten auffiel, anstatt für angenehme Unterhaltung zu sorgen.

Eigentlich sollte "Wetten, dass ..?" aus Mallorca so etwas sein wie die Luxusversion einer Premiummarke. Große Gala. Hier prunkt das ZDF mit Protz. Immer wieder wurde denn auch die Arena in Palma de Mallorca stolz von oben in der Totalen gezeigt - seht her, die Deutschen sind da, und sie verstehen zu feiern! Vielleicht hätte man es den ganzen Abend bei dieser Perspektive belassen sollen und zeigen, wie das kleine Kolosseum da unten allmählich in die Dämmerung hineinglitzerte und feierlich funkelte. Wenn man dann noch zusätzlich den O-Ton durch beruhigende Walgesänge ersetzt hätte, wer weiß, vielleicht wäre diese Sendung zu retten gewesen.

Für einen so betont maskulinen Moderator wie Markus Lanz hätte ein so betont maskuliner Ort wie die Stierkampfarena eigentlich ideal sein müssen. Stattdessen war sein Auftritt von einer Qualität, die Engländer, deren Abwesenheit Lanz - wir sind in Mallorca! - mehrfach triumphal betonte, als "cringeworthy" bezeichnen würden, was mit "hochnotpeinlich" nur unzureichend übersetzt ist. Man krümmte sich nicht vor Lachen, sondern unter Schmerzen. Und schlimme Erinnerungen wurden wach, Erinnerungen an Wolfgang Lippert. Sogar seine Co-Moderatorin Cindy aus Marzahn wurde vom Publikum frenetischer beklatscht als der dieses Mal glücklose Lanz.
Immer wieder brandete Applaus auf, auch wenn die Komödiantin gar nicht im Bild war. "They applaud for Cindy!", musste Lanz dann seinem irritierten Gast, dem Schauspieler Gerard Butler, erklären: "For who?" - "For Cindy, Cindy aus Marzahn". Bezeichnend, dass ausgerechnet diese Kunstfigur mit ihren betonten Absetzbewegungen von der ganzen Veranstaltung den Zuschauern aus dem Herzen sprach: "Er reicht, Herr Lanz!", pflaumte sie ihren ziellos herumalbernden Chef an, oder: "Wir sind hier nicht auf'm Ponyhof!"

Unterhaltung auf niedrigem Niveau

Sie war nicht die einzige, von der sich Lanz wie am Nasenring durch die Manege ziehen lassen musste. Der Mantel des Schweigens, den wir über den Auftritt der neureichen Privatfernsehkreaturen, "die Geissens", decken wollen, sei nur kurz an der Stelle angehoben, wo Lanz sogar daran scheiterte, Carmen Geiss zu ihrem "Markenzeichen" zu bewegen, einem schrillen "Rooobert!". Geladen war unter anderem der Duschkopfhersteller Stefan Raab, den nicht ohne Grund irgendwann das Bedürfnis zur Klarstellung überkam: "Ich wollte nur kurz sagen, ich bin hier nur Gast in der Sendung." Trotz höflicher Zurückhaltung hätte man ihn stellenweise tatsächlich für den Moderator halten können. Etwa dann, als er mit Blick auf den Babybauch der Michelle Hunziker fragte: "Der Berlusconi kann's nicht lassen, oder?" Lanz dagegen mochten dazu nur schwiegersohnhafte Höflichkeitsfloskeln einfallen: "Wo genau bist du schwanger?"

Tatsächlich scheint die Schwangerschaft von Thomas Gottschalks früherer Co-Moderatorin der einzige Grund für ihre Einladung gewesen zu sein, ihre Schwangerschaft und die bevorstehende Hochzeit. Zwei weite Felder, die Lanz denn auch nach Kräften beackerte und dabei nicht aus dem Blick verlor, dass Hunziker übrigens einst die Assistentin seines Vorgängers gewesen ist. Zur Strafe für ihre verlorene Wette muss sie nun "mit mir moderieren". Fehlt nur noch, dass Gottschalk in einer der nächsten Sendungen als Gast geladen wird und ebenfalls seine Wette verliert; und alles, alles wäre wieder in Ordnung.

Wobei nur noch Wetten in Frage zu kommen scheinen, die sich bekiffte Schüler am Rande der Bundesjugendspiele oder Sportstudenten im Kraftraum ausdenken, wenn sie "mal was total Verrücktes" anstellen wollen. Ein Athlet hangelte sich eine Feuerleiter hinauf. Ein Athlet schlug Salti in Badehosen hinein. Ein weiterer Athlet knackte Walnüsse, indem er sich mit seinem Hintern darauffallen ließ. Und eine ganze Horde von Athleten bewegte ein Automobil mit Muskelkraft.

Scherze wie auf einer Klassenfahrt

Frauen sind entweder unförmig wie Cindy - oder ernten Komplimente, weil man ihnen ihre schwangerschaftsbedingte Unförmigkeit angeblich nicht ansieht. Männer haben entweder "Muskeln im Speckmantel" wie Robert Geiss oder Stefan Raab - oder müssen das Hemd über dem Sixpack öffnen, auf dass es von der Menge bestaunt werde wie ein besonders gelungener Show-Effekt: "Können wir nur einmal, weil's so toll ist, die Bauchdecke sehen? Kurz die Hemden anheben?"

Diese latent sexualisierte, in ihrer Häufung aber entschieden freudlose Körperlichkeit bereitete Verdruss. Es ist Lanz nicht vorzuwerfen, dass ihm für diese Show einfach die nötige Nonchalance und Wurschtigkeit fehlt. Seine Tragik besteht darin, dass er als Ersatz für diese Tugenden nur einen sportlichen Eifer ins Feld führt, der zwischen Häme und Anbiederung flackert und deshalb zuverlässig ins Verbissene kippt.

So unterbricht er in seinem Übereifer fortwährend eine tadellose Synchronübersetzerin, der er offenbar nicht traut, denn "die ist nur eingesprungen" für die echte Dolmetscherin, die ihren Flug verpasst habe. Als Michelle Hunziker nebenbei erklärt, sie frühstücke gerne hartgekochte Eier, bemerkt Lanz, dass ihm hier ein schlüpfriger Witz entgangen sein könnte und sagt, obwohl niemand lacht: "Ich weiß gar nicht, was daran so witzig sein soll." Witzig dagegen sollte sein, dass sich Gerard Butler unter dem Gegacker des Moderators einen Kübel Eiswürfel in die Hose kippen und dann aus dem "Erlkönig" vortragen soll.

Auf Kommando wird Lanz ganz ernst, wenn es um die beflissene "Saalwette" geht, für die das Publikum mehr als 500.000 Euro für die Flutopfer daheim spendete: "Ich hab's gewusst. Wir stehen zusammen, wenn's eng wird." Das "Queen"-Musical-Medley kann er nicht ankündigen, ohne den Kenner zu markieren. Er liebe die E-Gitarre in "We Will Rock You", wie "die so warm reinkommt". Am Ende der Sendung - und seiner Kräfte - verleiht Lanz dem Wettkönig seinen Preis glückwunschfrei mit den herzlichen Worten: "Andreas, komm! Dein Auto! Bitteschön. Nimm dein Auto, viel Spaß damit!".

"Jetzt hör' mal auf, nur Spaß"

Vollends aus dem Ruder lief die Sendung bei der Publikumswette. Lanz' Herausforderin versuchte, sich auf Knien unter der Limbostange hindurchzumogeln. Lanz widersprach, so gehe das nicht, aber die Herausforderin beharrte, genau so gehe das. Es hob an ein Gezanke zwischen den Kontrahenten, das Publikum murrte. Als endlich der Kandidatin doch noch ihre Reise nach Hawaii zugeschustert war, hatte Lanz das Publikum endgültig verloren. Pfiffe, Gejohle, Buhrufe. Stefan Raab: "Ich kann die Leute verstehen!" Lanz hilflos: "Nee, nee, is' in Ordnung, nee, nee, es ist, es ist ein schöner Tag heute. Jetzt hör' mal auf, nur Spaß."

Aber genau das ist "Wetten, dass ..?" eben nicht. Früher steckte dahinter vermutlich viel Arbeit, und es sah aus wie ein Spaß. Heute halten es die Verantwortlichen offenbar für einen großen Spaß, und es sieht aus wie Arbeit. 

Wäre diese Sendung ein Stier, man müsste sie erschießen.

SCHADE!



Samstag, 8. Juni 2013

+++DER BRILLANTE BENEDICT CUMBERBATCH, oder ein grossartiges Werk namens "Parade´s End"+++




Lieben oder leiden? In der brillanten Brit-Serie "Parade's End" spielt "Sherlock"-Star Benedict Cumberbatch einen Adligen, der am Vorabend des Ersten Weltkriegs nicht mehr weiß, ob er seinem Verstand oder seinem Herzen folgen soll.

London, 1908: Mit spitzem Bleistift fügt Christopher Tietjens (Benedict Cumberbatch) Notizen an den Rand seines Buchs an, während sich seine Ehefrau Sylvia (Rebecca Hall) zunehmend über ihn empört. Sie erträgt seine verbissene Ruhe, seine emotionale Distanz nicht länger. Sylvias Mutter ist ebenfalls anwesend, und um auch die von der Unerträglichkeit dieser Ehe zu überzeugen, ruft Sylvia am Ende ihrer Leidklage aus: "Du weißt schon, was er da tut? Er korrigiert die Encyclopedia Britannica!"

Ein Mann, der mehr weiß als das wichtigste Nachschlagewerk der Welt: Mit dem fabulösen Statistiker Christopher Tietjens rundet Benedict Cumberbatch eine Trilogie der unwahrscheinlichen Supermänner ab. 2010 machte ihn sein arrogant-genialer "Sherlock" Holmes in der modernisierten BBC-Fassung auf einen Schlag berühmt, aktuell begeistert er als zerstörerischer Übermensch John Harrison im "Star Trek"-Film "Into Darkness" im Kino. Nun spielt er mit Tietjens erneut einen charismatischen Solitär, bei dem man nie genau weiß, ob er den Anschluss an die Gegenwart verloren hat - oder doch eher aus der Zukunft kommt.
Ein einziges Mal hat sich Tietjens der Leidenschaft eines Momentes hingegeben. Da hat er für die schöne Mitreisende Sylvia seinen Staubmantel geöffnet und sich während der gemeinsamen Zugfahrt von ihr besteigen lassen. Doch ist das Kind, mit dem sie kurze Zeit später schwanger ist, auch von ihm? Für Tietjens ist das keine Frage von Fakten, sondern von Anstand: Er heiratet Sylvia, obwohl seine wohlhabende Familie dagegen ist und er sich ihrer Gefühle keineswegs sicher sein kann.

Anstand oder Liebesglück?

Was folgt, ist eine Aneinanderreihung von öffentlichen Demütigungen. Sylvia flieht mit einem ansehnlichen, aber geistlosen Offizier nach Frankreich. Als sie, gelangweilt von der Affäre, zu Tietjens zurückkehrt, revanchiert der sich nicht weniger gnadenlos: Fortan duldet er sie nurmehr an seiner Seite, ignoriert ihre libidinösen Avancen, schenkt ihren Worten kein Gehör.

Doch er tut dies nicht nur aus verletzten Gefühlen heraus - die junge Suffragette Valentine (Adelaide Clement) hat es ihm angetan. Und auch wenn er seinen Impulsen kein zweites Mal nachgeben will, faszinieren ihn deren Unerschrockenheit und intellektuelle Neugier so mehr, dass er sich schließlich eingestehen muss: Anstand und Liebesglück stehen sich heillos im Weg. Wie eine Flucht vor seinen Herzensnöten nimmt es sich da aus, als sich Tietjens überstürzt zum Wehrdienst meldet. Im Statistikministerium sollte er zuletzt die Zahlen zurechtbiegen, damit sie der britischen Regierung in ihrer Kriegsstrategie zupasskommen. Da kämpft er doch lieber mit lauteren Mitteln für sein Vaterland, als sich an etwas so Heiligem wie korrekten Zahlen zu vergehen.

"Der letzte Gentleman" hat Arte zur Ausstrahlung die BBC/HBO-Miniserie nach den Romanen von Ford Madox Ford im Untertitel genannt. Und tatsächlich steht der hin- und hergerissene Tietjens im Mittelpunkt des TV-Sechsteilers. Doch der Originaltitel "Parade's End" verweist auf mehr: Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges geht ein ganzes Wertesystem unter. Die Risse im britischen Empire sind nicht mehr zu kitten, Militarismus und Aristokratie können das Königreich nicht mehr moralisch zusammenhalten. Die Parade, Symbol für Disziplin und Geschlossenheit - sie ist für immer abgesagt.

Am liebsten deftig

Über vier Bücher, erschienen zwischen 1924 und 1928, hat Ford sein brillantes Gesellschaftspanorama ausgespannt. Nicht wenigen gilt die Tetralogie als beste literarische Aufbereitung des Kriegs. Viel und gewichtiger Stoff also, den der gefeierte Dramatiker und Oscar-Preisträger Tom Stoppard ("Shakespeare in Love") in seiner Drehbuchfassung auf die deftigsten und dramatischsten Elemente reduziert hat und den die Regisseurin Susanna White ("Generation Kill") fast atemlos inszeniert. Für die Figurenzeichnung müssen oft ein einzelnes Requisit oder ein knapper Dialog herhalten, doch das genügt den souveränen Hauptdarstellern Hall und Cumberbatch, um ihre Figuren aus dem Emblematischen zu erheben und zu schillernden Persönlichkeiten zu machen.

Aufgrund der zeitlichen Verortung drängen sich natürlich die Vergleiche mit der Erfolgsserie "Downton Abbey" auf: Von deren gemütlichem Erzählfluss und vermeintlicher zeithistorischer Akkuratesse setzt sich "Parade's End" deutlich und überzeugend ab. Immer wieder sind die Hauptfiguren in zersplitterten Spiegeln zu sehen, im Vorspann wird die Szenerie wie in einem Kaleidoskop gebrochen. Weder können die Figuren sich in ihrer Ganzheit erkennen, noch können wir uns ein vollständiges Bild von ihnen und der Zeit, in der sie leben, machen.
Bei allen Unterhaltungswerten, die "Parade's End" bietet, wirft die Serie deshalb auch die Frage auf, was es genau an der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ist, das uns länderübergreifend - siehe auch der Erfolg von Florian Illies' Buch "1913" - gerade so fasziniert. Sind es das Klassensystem und die starre Sexualmoral, die Affären und Konflikte so viel pikanter erscheinen lassen? Ist es die kathartische Brutalität des kommenden Krieges, dem gewissermaßen entgegengefiebert wird?

"Parade's End" endet nach sechs Folgen. Es dürfte aber nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich Film und Fernsehen der Zeit vor hundert Jahren annehmen. Vielleicht haben ja sogar ARD und ZDF den Schuss schon gehört und damit begonnen, sich auch mit dem anderen Weltkrieg zu beschäftigen.

+++SCHWEDEN´S SOMMERMÄRCHEN, oder die kleine Schwester Madeleine heiratet+++


Auftakt zum royalen Sommermärchen: Mit einem Festbankett haben die Feierlichkeiten zur Hochzeit der schwedischen Prinzessin Madeleine begonnen. Die Trauung gilt im Königshaus als "private Angelegenheit".

Jubelstimmung im schwedischen Königshaus: Madeleine, die 30-jährige Tochter von König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia tritt am Samstag mit dem US-Investmentbanker Chris O'Neill vor den Traualtar. Der acht Jahre ältere Bräutigam behält auch nach der Heirat seinen bürgerlichen Namen und setzt seine Finanzgeschäfte in New York fort.

Das Brautpaar zeigte sich vor dem Gala Diner auf dem roten Teppich im vornehmen Grand Hotel. Die Veranstaltung hatte nur wenige Schaulustige angelockt: Das öffentliche Interesse hält sich im Vergleich zur Hochzeit der älteren Schwester, Kronprinzessin Victoria, vor drei Jahren in Grenzen. Victoria hatte im Juni 2010 den Fitnesstrainer Daniel Westling geheiratet. Hof-Pressechef Bertil Ternert sagte dazu in Stockholmer Medien, die Trauung des jüngsten der drei Königskinder sei im Gegensatz zum Ja-Wort der Thronfolgerin 2010 eine "komplett private Angelegenheit".
Als ranghöchste Gäste kommen Kronprinz Frederik aus Dänemark und der norwegische Thronfolger Haakon zur Trauung in der Schlosskirche am Samstagnachmittag. Ohne ihren Ehemann Fürst Albert hat sich Fürstin Charlène aus Monaco angekündigt. Umgekehrt war Albert ohne Charlène zum Thronwechsel in die Niederlande gereist. Überhaupt nicht vertreten sind die Königshäuser Spaniens und der Niederlande. Als prominenteste Besucherin ohne royalen Titel steht in Stockholm die schwedische Sängerin Marie Fredriksson vom Pop-Duo Roxette auf der Gästeliste.

Die Hochzeit gilt auch protokollarisch als Privatangelegenheit der Königsfamilie, die alle Kosten ohne Staatszuschüsse allein trägt. O'Neill und Madeleine, die vierte in der Thronfolge, leben seit knapp zwei Jahren in New York zusammen. Dorthin war die Prinzessin gezogen, nachdem sie ihre erste Verlobung nach Berichten über einen Seitensprung des Stockholmer Anwalts Jonas Bergström gelöst hatte.


Donnerstag, 6. Juni 2013

+++DER ABGANG DES "CAPITANO", oder wie Michael Ballack seine Würde zurück bekam+++



Streit mit Bundestrainer Löw, Zoff mit Kapitän Lahm - beim Abschiedsspiel von Michael Ballack war das alles vergessen. Die alten Kontrahenten versöhnten sich, und der Capitano vergoss Tränen. Ballack und der deutsche Fußball haben ihren Frieden gemacht.

Die Deiche rund um Leipzig hielten, aber bei Michael Ballack brachen am Ende doch alle Dämme. "Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht zu weinen", sagte der 36-Jährige, aber gegen die Ovationen von 44.000 Menschen ist so etwas schwer durchzuhalten. Und so kam das, was zu einem ordentlichen Abschied auch dazugehört. Ballack verdrückte ein paar Tränen - und das war angesichts der Bedeutung, die dieser Abend für den ehemaligen DFB-Kapitän besaß, auch das Mindeste. Denn dieses Abschiedsspiel hat manches im deutschen Fußball geradegerückt, was in den vergangenen Jahren in Schieflage gekommen war.

Der dreifache Fußballer des Jahres, der vierfache deutsche Fußballmeister, der Meister der Premier League, der zweifache Champions-League-Finalist, der Vizewelt- und -europameister, der dreifache Pokal- und FA-Cup-Gewinner Ballack - er drohte als einer von gestern, als ein Gescheiterter in die Fußballannalen einzugehen. Den Ruf des ewigen Zweiten, des Vize-Ballack, der nicht in der Lage ist, den ganz großen internationalen Wurf zu tun, hing und hängt ihm an. Mit Bundestrainer Joachim Löw hatte er sich nach der WM 2010 überworfen, mit dessen Kapitän Philipp Lahm gleich noch dazu. Ballack schien nicht verstanden zu haben, dass moderner Fußball sich verändert hat. Er gehörte zu denen, die sich noch dann für unverzichtbar halten, als die Zeit bereits über sie hinweggegangen ist. Ein Führungsspieler außer Dienst.
Der Abend von Leipzig hat Ballack nicht nur so etwas wie die Würde zurückgegeben. Er hat vor allem seine Verdienste für den DFB wieder in den Vordergrund gerückt. Und er hat die alten Feindschaften gleich mit beseitigt. Sowohl Löw als auch Lahm waren in Leipzig dabei. Eine noble Geste aller Beteiligten. Von Ballack, dass er sich aus seiner Wagenburg begeben und beide eingeladen hat. Von Löw und Lahm, dass sie kamen. "Irgendwann sind Dinge auch mal abgehakt", hatte Ballack schon am Tag vor dem Spiel gesagt, und so schien es dann am Mittwoch tatsächlich zu sein.

Der große Abend der Versöhnung

Lahm spielte seine 90 Minuten in dem Abschiedsspiel zwischen einer Weltauswahl und dem Team "Ballack and Friends" durch. In der zweiten Halbzeit, als Ballack sich das Trikot der Weltauswahl übergestreift hatte, gab es gar die eine oder andere Passkombination zwischen den einstigen Rivalen. Und der Bundestrainer sprach von der Tribüne herunter anerkennende Wort für den Mann, den sie "Capitano" nannten. Es war der große Abend der Versöhnung, der Einigung.

Am Rande des Spieles verhandelten der künftige Chelsea-Coach José Mourinho und Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler die letzten strittigen Details des Transfers von Nationalspieler André Schürrle nach England aus. Schürrle war darüber offenbar so aufgeregt, dass er anschließend eine furchtbar schlechte Partie ablieferte. Aber das war an diesem Abend auch völlig egal. Es gab einfach keinen Platz für Missklänge.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der Ballack einst geringschätzig nachrief, der Profi werde höchstens als "torgefährlicher Mittelfeldspieler" in Erinnerung bleiben, wollte dies mit fast zehnjähriger Verspätung offenbar auch vergessen machen und gab sich die Ehre. So wie Boris Becker, Michael Schumacher, Oliver Bierhoff, Didier Drogba, Lothar Matthäus, Jens Lehmann, Andrej Schewtschenko und und und. Weltstars im Dutzend im Leipziger Stadion, das zuletzt ausschließlich viertklassigen Fußball von Drittliga-Aufsteiger RB Leipzig zu Gesicht bekommen hatte.

Zukunft Ballacks ist noch komplett offen

"Er war ein präsenter Spieler, auf dem Platz und neben dem Platz", charakterisierte ihn Per Mertesacker, einer von sechs aktuellen Nationalspielern, die nach Leipzig gekommen waren. Jürgen Klinsmann attestierte ihm per Videobotschaft ein "unglaubliches Ballgefühl", und Rudi Völler rühmte seinen "wahnsinnigen Torriecher". Ballack hatte viele Qualitäten. Es war gut, noch einmal daran zu erinnern.
Was der "Capitano" künftig machen wird, das wusste er selbst noch nicht so genau zu sagen. "Ich setze mich da nicht unter Druck", pflegt man dann zu formulieren. Vergessen wird der 98fache Nationalspieler so oder so nicht. Seit 1998 gibt es einen Planetoiden, der nach ihm benannt ist, entdeckt von der Volkssternwarte Drebach im Erzgebirge.

Das Spiel endete übrigens 4:3 für die Weltauswahl. Und es ist ein hübscher Schlusspunkt, dass Ballack, der in Hälfte zwei den Sieg der Auswahl mit einem Tor sicherte, den Platz bei seinem allerletzten Spiel als Gewinner verließ. Und nicht als Zweiter.

Dienstag, 7. Mai 2013

+++DIETER ZETSCHE´S STERN IST GESUNKEN, oder das Beziehungs-Aus zu Désirée Nosbusch+++


Ein kurzer Flirt ...


Im Januar war ihre Liebe DIE Nachricht – die schöne Schauspielerin Désirée Nosbusch (48) und Daimler-Boss Dieter Zetsche (59). Doch es hielt keine fünf Monate. Nosbusch bestätigte jetzt das Beziehungs-Aus.
Das erste Mal zusammen zeigten sich die beiden Ende Januar bei einem Pferde-Event in Zürich – sie wirkten vertraut, lachten viel. In der ZDF-Talkshow von Markus Lanz gab Désirée Nosbusch später zu, dass sie in den Wirtschafts-Boss verliebt sei.
Doch es hat nicht funktioniert. Die schöne Schauspielerin und der erfolgreiche Geschäftsmann gehen wieder getrennte Wege.

Mittwoch, 24. April 2013

+++THOMAS MÜLLER persönlich - No.10+++


Was für ein Spiel! Was für ein Abend! Ich habe lange gebraucht, um heute Nacht einzuschlafen. :-)


Heute Mittag stand das Auslaufen auf dem Programm. Die Mannschaft ist natürlich zufrieden mit dem gestrigen Spiel, aber ab sofort wieder focussiert aufs Rückspiel.

Das 4:0 war natürlich nicht zu erwarten. Wir sind sofort gut im Spiel gewesen. Alle haben für die Mannschaft gearbeitet, sich fürs Team zerrissen, läuferisch eine tolle Leistung gezeigt.

So kam ein perfektes Ergebnis heraus. Das war eine super Leistung der kompletten Mannschaft. Aber im Rückspiel müssen wir wieder von Anfang an gut stehen, damit wir Barcelona sofort zeigen, dass sie keine Chancen haben in diesem Duell der beiden FCB`s zurückzukommen.

Ein großer Dank für die großartige Unterstützung der Fans im Stadion und vorm Fernseher! Ihr habt uns zu dieser Leistung angetrieben!


Danke für den großen Zuspruch und die vielen Komplimente!

Was ich vorhin ganz vergessen habe. Meinen muskulären Problemen geht`s heute wieder ganz gut. Niemand braucht sich Sorgen um mich machen. :-)


Einen schönen sonnigen Tag noch, euer Thomas

Montag, 22. April 2013

+++OLIVER KAHN bloggt - No.12+++


Liebe Fußball-Fans,
die deutsch-spanischen Duelle in der Champions League elektrisieren den Fußball. Die „Sport-Bild“ nennt die Halbfinal-Partien „Jahrhundert-Duelle“. Das ist zwar ein wenig zu hoch gegriffen, gibt aber die Euphorie, die hierzulande herrscht, ganz gut wieder. Im Fanorakel glaubt eine eindeutige Mehrheit der Fans, dass sich die Bayern durchsetzen werden. Bei der Frage, ob der BVB ins Finale einziehen wird, ist das Meinungsbild ausgewogen.
Das Ausmaß der Euphorie scheint mir überzogen zu sein. Meiner Einschätzung nach ist in beiden Duellen der Ausgang völlig offen. Dass die Bayern in einer großartigen Verfassung sind, zeigten die letzten Ergebnisse. Sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal endete fast jedes Spiel mit einem klaren Sieg, egal in welcher Besetzung die Mannschaft von Jupp Heynckes antrat. Ob diese Überlegenheit allerdings in erster Linie auf die Stärke des FC Bayern oder auf die nachlassende Qualität der Bundesliga zurückzuführen ist, darauf werden die Spiele gegen den FC Barcelona Antworten liefern (siehe auch meinen Blog „Forever Number One“ vom 8. April).
Auch in der Champions League ist der FC Bayern kaum in Krisen-Situationen geraten, in denen die Mannschaft gezwungen worden wäre, ihre volle mentale Stärke zu entfalten. Gegen Barcelona schlägt für die Bayern jetzt die Stunde der Wahrheit. Es warten Begegnungen, in denen jede Kleinigkeit spielentscheidenden Charakter haben kann. Tagesform, Schiedsrichterentscheidungen, Verletzungen, Glück und Pech können den Spielausgang unmittelbar beeinflussen.
Der FC Barcelona hat in dieser Saison vor allem defensiv vereinzelte Schwächen gezeigt. In den entscheidenden Momenten haben Messi, Iniesta, Xavi & Co. aber bewiesen, dass sie jederzeit in der Lage sind, Weltklasse-Leistungen abzurufen. Ihr Auftritt im Camp Nou beim 4:0 gegen den AC Mailand war eine beeindruckende Demonstration von spielerischer Klasse gepaart mit der nötigen Sieger-Mentalität. Das verbindet Barca mit der spanischen Nationalmannschaft – in den wichtigen Momenten können die Spieler ihr wahres Leistungsniveau zeigen.
Für die Bayern steht im Halbfinale mehr auf dem Spiel als für Borussia Dortmund. Ein Ausscheiden der Münchner wäre nach der bislang so dominanten Saison und den Finalniederlagen 2010 und 2012 für Fans und Spieler eine Enttäuschung. Der BVB hat in der Champions League mit dem Erreichen des Halbfinales bereits alle Erwartungen erfüllt. Nach einer blamablen Vorsaison hat die Dortmunder Mannschaft untermauert, dass sie gereift ist und zu Recht zu Europas Spitze zählt. Die Spiele gegen Real sind jetzt das Sahnehäubchen. Psychologisch dürfte der Elf von Jürgen Klopp das Duell mit Madrid eher liegen als die Auseinandersetzung mit Malaga im Viertelfinale, als die Borussia an der Favoritenrolle phasenweise schwer zu tragen hatte.
Dass beide deutschen Teams zuerst zuhause antreten müssen, ist kein Vorteil. Es ist gerade in den Rückspielen hilfreich, die eigenen Fans im Rücken zu haben. Kaum vorstellbar, dass die Dortmunder ihr „Last-Minute-Wunder“ gegen Malaga auch auswärts vollbracht hätten. Andererseits haben die Münchner im letzten Jahr ihren Finaleinzug in Madrid perfekt gemacht. Wie gesagt, der Ausgang beider Duelle ist völlig offen und das sind doch die besten Voraussetzungen für ein Halbfinale.

Euer Oliver.


Samstag, 23. März 2013

+++DAVID BECKHAM RUTSCHT ZUM WEGHAM+++


Dieser Freistoß ging daneben...

England-Superstar David Beckham (37) – Teilzeitfußballer und Unterwäsche-Model – war als Fußballbotschafter in China unterwegs. Dort wird nämlich das 20-jährige Jubiläum des Profi-Fußballs gefeiert.
Und zu diesem Anlass dachte sich Beckham: Jetzt zeige ich den China-Kickern auf dem Trainingsplatz mal, warum ich einst der gefürchtetste Freistoßschütze der Welt war!
Im Anzug und mit Lackschuhen tritt Becks an. Und das kann natürlich nur schief gehen.
Auf dem rutschigen Boden verliert der Engländer den Halt – und steht kurz nach dem Schuss quer in der Luft. Aus David Beckham wird David WEGham...

Der Ball segelt davon und Beckham landet auf dem Hintern. Die höflichen Chinesen verkneifen sich das Lachen natürlich weitestgehend.
Vielleicht war es aber auch nur die Lektion des Fußballbotschafters Beckham, dass wir alle – wie bekannt wir auch sind – auf dem Boden bleiben sollten. Gelungen.

Montag, 18. Februar 2013

THOMAS MÜLLER persönlich - No.7



Servus zusammen,

am Freitag haben wir mal wieder zu Null in Wolfsburg gewonnen. Wahnsinn, wie wir derzeit unser Ding durchziehen...

Und morgen geht`s gegen Arsenal. Freu mich schon sehr auf das Spiel gegen Poldi&Merte im Emirates Stadium. Arsenal hat eine junge, spielstarke Mannschaft, die uns sicherlich alles abverlangen werden. Wenn die Null wieder steht, haben wir auf jeden Fall eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel. Und vorne wird hoffentlich auch a bisserl was gehen...

Auf welches Ergebnis tippt ihr?

Viele Grüße und eine schöne Woche,

Euer Thomas.

Samstag, 15. Dezember 2012

+++NICK HOWARD ist "THE VOICE of GERMANY"+++



Die beste Stimme Deutschlands heißt Nick Howard!

Beim großen Finale von „The Voice“ sangen die vier Finalisten Michael Lane (26), Isabell Schmidt (23), Nick Howard (30) und James Borges (24) auf Sat.1 um den Sieg. Um 23:23 Uhr stand der Gewinner der zweiten Staffel mit 41 Prozent der Voting-Stimmen dann fest.

Auf Platz zwei mit knapp 29 Prozent landete Isabell, Platz drei (22 Prozent) ging an Michael Lane. Mit Platz vier und mit nur sieben Prozent der Stimmen muss sich James zufrieden geben.
Und natürlich gewinnt somit auch Coach Rae Garvey, der die Vorjahressieger Boss Hoss ablöst. Beim letzen Mal noch auf Platz eins mit Ivy Quainoo, landet auch das Jury-Duo auf dem letzten Platz. Die Jury-Coaches sangen übrigens mit ihren Kandidaten während der Sendung jeweils einen Song auf der Bühne.

Nach dem ersten Jubelschrei und Glücksmomenten performt der gebürtige Brite seinen Gewinnersong „Unbreakable“ im Goldregen.
Neben dem frisch gebackenen Sieger natürlich der Mega-Star des Abends: Robbie Williams (38)!
Er sang zum ersten Mal im deutschen TV seinen neuesten Hit „Different“. Robbie musste allerdings danach schnell die Rückreise nach England antreten – wegen einer Sturmwarnung.
Während der Sendung bekamen die vier Finalisten nicht nur von ihren Coaches auf der Bühne Unterstützung, sondern auch von Mister Williams. James Borges durfte an der Seite von Nelly Furtado (34) ihren Song „Waiting For The Night“ singen. Michael Lane performte gemeinsam mit Leona Lewis (27). Außerdem sang Isabell Schmidt mit Birdy (16) im Duett und Nick Howard trat mit Emeli Sandé (25) auf.

Auch wenn er nicht gewonnen hat, war es ganz sicher für Michael ein unvergesslicher Abend. In der Werbepause hielt er um die Hand seiner Freundin Melissa an – die freudestrahlend den Antrag annahm. Wie romantisch!

Freitag, 14. Dezember 2012

THOMAS MÜLLER persönlich - No.2


Servus zusammen, am 13.Dezember 2012

morgen Abend ist das letzte Bundesligaspiel des Jahres 2012. Unser Team ist gut drauf und will natürlich eine herausragende Hinrunde noch zur Zufriedenheit unserer Fans abschließen. Heute Nachmittag ist noch das Abschlusstraining, dann gehts ins Mannschafthotel zur Spielvorbereitung.

Ich möchte mich auf diesem Wege noch ganz herzlich für das große Engagement vieler Fans beim Charivari-Spendentag bedanken. Es sind 15.000 € zusammengekommen, die Jan Herold und ich an YoungWings übergeben durften. 

Darüber habe ich diese Woche noch ein größeres Interview gegeben. Wer Lust hat reinzulesen klickt auf: http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1212/Artikel/interview-thomas-mueller-fc-bayern-muenchen.html

Bald sind wir hier in diesem Bereich bei 1.400.000 Fans angekommen. Unglaublich. Ihr seid großartig! Vielen Dank für eure große Unterstützung! Ich freue mich über jedes GEFÄLLT MIR und bin stolz darauf, mit so vielen Menschen zu kommunizieren. 

Viele Grüße, Euer Thomas



Mittwoch, 12. Dezember 2012

+++Starkoch STEFFEN HENSSLER besteigt den KILIMANDSCHARO+++


Steffen Henssler und Tour-Guide Stanley, Ortszeit 4.55 Uhr, 
Uhuru Peak, Kilimandscharo, Tansania

Respekt und Grüße!

Montag, 10. Dezember 2012

THOMAS MÜLLER persönlich - No.1



Servus zusammen,

habt ihr heute auch schon Schnee geräumt? Ich komme grad wieder von draußen ins Haus... Und ich hatte schon gedacht, dass ich heut trainingsfrei habe... :-)

Der Bundesliga-Spieltag am Wochenende war natürlich super für uns. In Augsburg hatten wir ein schweres Spiel auf schwerem Geläuf. Es ist etwas zäh losgegegangen, aber dann haben wir uns einige Chancen rausgespielt und im Endeffekt dann auch 2 davon genutzt. Jetzt haben wir mal seit langem wieder mal keine Englische Woche. Deshalb müssen wir jetzt die Akkus aufladen, damit wir die letzten beiden Spiele des Jahres 2012 auch noch gewinnen.

Gestern war ich beim FC Bayern-Fanclub in Dietfurt. Hat Spaß gemacht. Wahnsinn, wie viel Mühe die sich gegeben haben, damit wir einen schönen Nachmittag hatten. Danke nochmal für euer Engagement und die Spende an mein Herzensprojekt YoungWings.

Wer noch was Gutes tun will, kann zum Beispiel in den nächsten Stunden noch 2 VIP-Karten für das Spiel am Freitag gegen Gladbach ersteigern.

Klickt auf: http://www.unitedcharity.de/X-MAS-SPECIALS/Mueller-Co.-for-kids

Viele Grüße und viel Spaß im Schnee,

Euer Thomas.